Allgemein · Dublin · Irland

Analoge Fotografie (Part I)

Ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten erinnern, als es noch keine Digitalkameras in jedem Haushalt gab und man vom Fotografieren mit dem Handy noch weit, weit entfernt war. Es gab Kameras, in die man einen Film einlegen musste der später im Fotolabor entwickelt wurde. So verbrachte ich noch meinen aller ersten Aufenthalt in England und es gibt noch dutzende Konzertfotos die ich mit so einer Kamera geschossen habe.

In der heutigen Zeit, wo die Handykameras immer besser werden und sämtliche Menschen nicht nur eine normale Digitalkamera sondern oftmals eine Spiegelreflexkamera besitzen, wird die analoge Fotografie immer weniger und verliert mehr und mehr an Bedeutung. Mittlerweile schauen einen die Menschen komisch an, wenn man eine kleine Einwegkamera in den Händen hält und mit ihr Fotos macht und viele werden sich bestimmt auch fragen, was das überhaupt ist, da sie komplett im Zeitalter der digitalen Fotos aufgewachsen sind. Auch für mich hatte die analoge Fotografie bis im vergangnen Jahr quasi keine Bedeutung mehr. Viel zu sehr beschäftigte ich mich mit meiner Spiegelreflexkamera, wo ich die Bilder direkt sehen kann und wo ich einfach so viele Fotos von derselben Sache machen kann wie ich möchte. Bei einer analogen Kamera ist das ganz anders. Weder sieht man sein Foto noch kann man so viele Fotos von derselben Sache machen wie man möchte, schließlich möchte man seinen Film nicht verschwenden und das Entwickeln kostet auch was.

Vergangenes Jahr benutze ich schließlich drei Einwegkameras während meiner Urlaube in Irland und London und zudem zwei Unterwassereinwegkameras. Das Warten auf die Fotos ist jedes Mal ein kleiner Nervenkitzel. Wie viele der Fotos sind was geworden? Was genau hatte ich überhaupt noch mal fotografiert? Und wenn man die Fotos schließlich in seinen Händen hält ist man total begeistert vom Ergebnis, auch wenn ein Teil der Bilder verwackelt ist oder man versehentlich den Finger ein Stück im Bild hat. Für mich sind diese Fotos auf jeden Fall wieder zu etwas ganz Besonderem geworden!

Im ersten Teil meiner analogen Fotoreihe zeige ich euch Fotos aus meinen verschiedenen Irlandaufenthalten im vergangenen August und Dezember. Für eine größere Ansicht bitte auf die einzelnen Fotos klicken 🙂

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2 Kommentare zu „Analoge Fotografie (Part I)

  1. Bitte mehr davon!
    Ich liebäugele ja immer noch mit einer Polaroid, mindestens seitdem ich Deine erlebt habe. Alles in Allem hat analoge Fotografie etwas Einzigartiges.
    Oft sehe ich Menschen, die mit ihren teuren digitalen Spiegelreflexkameras völlig banale Bilder machen, bei denen auch eine stinknormale kleine Digicam ausreichen würde. Natürlich ist die Fotoqualität einer Spiegelreflex geil. Aber wozu so viel Geld ausgeben, wenn man ihre Möglichkeiten nicht nutzt, weil man nicht kann, nicht will oder nicht weiß wie? Dann kann man auch immer noch einen Film ins Labor geben und alles ist so wie immer 😉
    Ich könnte mal die Fotos raus kramen, die ich im Praktikum beim Fotografen gemacht und selbst entwickelt habe… Der hat mich damals mit einer analogen Spiegelreflex losgeschickt und Landschaftsfotos machen lassen. Es war total klasse, die Ergebnisse später zu sehen 🙂 Seitdem habe ich aber auch keinen Film mehr entwickeln lassen… Ich habe so viele gruselige Fotos von fremden Menschen entwickelt, da standen mir die Haare zu berge XDD

    Gefällt 1 Person

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