Howth is magic.

“Wherever you go becomes a part of you somehow.” – Anita Desai

Nur wenige Kilometer nordöstlich von Dublin liegt der kleine Fischerort Howth. Wer dem „Großstadttrubel“ entkommen möchte, kommt in ca. 25 Minuten mit der DART – der Dubliner S-Bahn – an die Küste. Howth ist auf einer Halbinsel gelegen und lediglich durch eine schmale Landzuge mit dem Festland verbunden. Beliebt ist der kleine Fischerort bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen.

Howth besticht vor allem mit seinem  idyllischen Fischerhafen, den zahlreichen Fischrestaurants und natürlich den Klippen. Empfehlenswert sind vor allem die diversen Loop-Walks rund um den unter Naturschutz stehenden Hügel „Ben Edair“. Die Loop-Walks sind mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet und bieten für jeden die richtige Wanderung. Ich habe bisher zwei dieser Wanderungen gemacht: eine ca. 1,5-stündige Wanderung entlang der Klippen bis kurz vorm Bailey-Leuchtturm und von dort über Ben Edair zurück an den Hafen UND den 10km Klippenrundgang der vorbei am Bailey-Leuchturm führt, vorbei an weiteren beeindruckenden Klippenabschnitten bis der Weg schließlich abknickt und weg von den Klippen führt, einen Hügel hinauf und dort über den Golfplatz von Howth um nach einem Spaziergang durch ein Waldgebiet in einem Wohnviertel nahe des Bahnhofes zu enden.

Etwas versteckt liegt St. Mary’s Abbey. Vom Hafen aus gut ersichtlich stellt sich die Suche nach dem Weg hinauf jedoch als gar nicht so einfach dar. Hat man den Weg aber einmal gefunden, kann man über den kleinen Friedhof spazieren und einen Blick in die Kirchenruine werfen.

Ein weiteres Highlight ist ein Spaziergang entlang der Promenade zum am Ende gelegenen Leuchtturm. Unterhalb der Promenade versuchen oftmals Straßenmusiker gegen den starken Wind und das nie enden wollende Kreischen der Möwen anzukommen und ein paar Euros zu verdienen.

Wer am Ende des Tages noch etwas essen möchte, ist bei Leo Burdock an der richtigen Adresse. Gegenüber vom Bahnhof befindet sich der kleine Laden, der vor allem für seine Traditional Fish & Chips bekannt ist. Zu Stoßzeiten können die Wartezeiten etwas länger sein und die Schlange reicht bis hinaus auf die Straße, aber das Warten ist es auf jeden Fall wert! Die Sitzmöglichkeiten sind begrenzt, aber bei gutem Wetter kann man sein Essen mit in Richtung Hafen nehmen und sich dort auf eine der Bänke oder vielen Grünflächen niederlassen.

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